Diesen Eintrag drucken
BLOG zieht um
16.6.2009 von Tid.
Da ich diesen Webspace ablösen will, ist das BLOG schon umgezogen. Neue Optik, neuer Look, mehr Funktionen(zukünftig).
Hier stehts:
http://laufwerker.wordpress.com
Diesen Eintrag drucken
1. Rothenburger Halbmarathon
12.5.2009 von Tid.
Halbmarathon wie das ? Zur ganzen “Nach-Hamburg-Problematik” gibt es noch einen eignen Blogeintrag.
Nun aber zum Wettkampf. Ich habe lange gesucht um an diesem Wochenende einen Wettkampf zu finden, der nicht den “Charme” einer Großveranstaltung versprüht und noch erreichbar ist. Fündig wurde ich in Rothenburg ob der Tauber. Die kleine Mittelalterstadt mit den vielen japanischen Touristen. Damit konnten mehrere Sachen unter einen Hut gebracht werden. Zumindest doch noch ein Wettkampf, das neue Auto bewegen und einen schönen Sonntagsausflug machen.
Dazu mussten wir aber erstmal früh aufstehen, denn 180 Kilometer Anfahrt stand noch bevor. Der Start des “Halben” war glücklicherweise auf10:50 gelegt, die Startunterlagen gab es zwischen 8:00 - 10:00 Uhr. Also ganz moderat, um kurz nach sieben fuhren wir los. Um diese Zeit war noch nicht viel los auf der Strecke, nur die Dauerbaustellen auf der A3 nerven so wie in den letzten 20 Jahren. Kurz nach 9:00 waren wir in Rothenburg, mitten in der Altstadt und hatten einen Parkplatz direkt an Start- und Ziel. Das ganze sah sehr professionell aus. Ein Ziel mit abgesperrten Kanal, rotem Teppich. Die Strecke sehr gut beschildert. Die Unterlagen bekam ich sehr schnell, der frühe Vogel… . Kurz nach mir war eine lange Schlange am Ausgabeschalter. Zur Zeitnahme wurde übrigens das SAS-Transpondersystem genutzt, ein ziemlicher Plastikklotz der am Schuh zu befestigen war.
Jetzt hieß es erst einmal bis zum Startschuss warten. Für Läufer sehr wichtig: Es gibt in Rothenburg, aufgrund er vielen Touristen, sehr viele und saubere öffentliche Toiletten !
Wir genossen die Morgensonne an der Stadtmauer uns schauten dem bunten Treiben zu. Der Sprecher begann dann ein bisschen zu den Läufen zu erzählen. Da hieß es dann “selektive” Strecke und das vorsichtig zu laufen sei.
Um 10:00 Uhr starteten die Walker auf die 10 Kilometerstrecke, um 10:30 dann die Läufer. Wir Halbmarathonläufer um 10:50.
Erstmal kreuz und quer über Kopfsteinpflaster durch die Altstadt, das erinnerte mich an den Schelmenmarktlauf. Selbst in diesem Streckenabschnitt gab es viele Höhenwechsel. Die Verantwortlichen hatten sich sehr viel Mühe gegeben, damit wir was vom Städtchen zusehen bekamen. Damit wir Läufer nicht von den Touristen gestört wurden, waren die Engstellen der Altstadt, sogar eine ganze Flanierstrasse, mit Absperrungen versehen, ein Riesenaufwand !
Dann raus aus der Stadt um Kilometer zu machen. Lange Anstiege, kurze Gefällstrecken. Strasse, Radweg, Schotter, Feldweg. Gleichmäßige Kilometerzeiten sehen anders aus. Meine Zeiten schwankten zwischen 4:22 - 5:26, wohlgemerkt bei gleicher Pulsbelastung. Dann wieder zurück in die Sta
dt.
Bei Kilometer 8 (Stadttor) machte Jule dieses Foto.
Jetzt wieder zwei Kilometer durch die Altstadt und dann Richtung Start/Ziel. Hier lag der Kilometer 10, den ich mit der Zeit von 47:38 passierte.
Es ging auf die zweite Runde, die einen anderen Streckenverlauf hatte. Schlammige Feldwege, gesperrte Landstraßen und immer wieder lange Anstiege. Hab selten so einen abwechslungsreichen Lauf mitgemacht. Ab Kilometer 13 begann ich etwas hochzuschalten und um mich herum wurde es einsamer. Da ich weiter draufhalten konnte, fing ich an Läufer einzufangen. Ab Kilometer 16 bis zur Altstadtgrenze (20km, der Kilometer 8 der ersten Runde) eine stetiger Anstieg der im Gegenwind zulaufen war, das kostete richtig Körner. Zumal ich mir keine Blösse geben wollte nicht wieder eingeholt werden wollte. Auf diesem Teilstück habe ich nochmals zwei Läufer eingefangen, aber das kostete meine letzten Reserven.
Dann musste die Hauptstraße überquert werden, hier wurde ich kurz gestoppt, da die Polizei einen Notarztwagen mit Blaulicht durchlassen musste. Das kostete die 1:38…….
. Hier schlossen meine Verfolger nochmal auf, das bedeutete das ich nochmals aufdrehen musste. Denn beiden nahm ich auf den letzten 1100 Metern 15 bzw. 30 Sekunden ab. Das brachte meinen Puls in andere Regionen (171/182).
Homerun durch die schöne Altstadt ins Ziel, vorbei an den japanischen Touristengruppen, die brav applaudierten und fotografierten, ins Ziel. Wunderschöner Zieleinlauf siehe Bild, ich fühlte mich wie bei einer Großveranstaltung.
Den Veranstaltern kann ich nur Wünschen, das es im nächsten Jahr genauso so gut weitergeht. Wenn es in meinen Plan passt bin ich auf jeden Fall wieder dabei.
Die Veranstaltung war klasse organisiert, einziges Manko war der weite Weg zum duschen (ein Kilometer).
Fazit: Doch noch ein versöhnlicher Abschluss nach der ganzen “Nichtstart-Geschichte”. Ich bin mehr als zufrieden mit dem Ergebnis, auf einer einfacherer Strecke wäre natürlich eine bessere Zeit möglich gewesen, aber das kann sich sehen lassen. Der Sieger hatte auf der Strecke eine Zeit von 1:20, daran erkannt man das schwierige Geläuf.
Ein halber ist natürlich nicht so anstrengend und deshalb konnten wir uns dann noch einen schönen Nachmittag in Rothenburg machen
. Ein gelungener Start in den Urlaub!
Technische Daten: 21,1 Kilometer - 01:39:07 - (4:42′) - Gesamtplatz 27 - AK7 - 158 AVG - 182 Maxpuls
Die ersten 10 in 47:38, die zweiten, schwereren 10 in 47:04.
Diesen Eintrag drucken
Der Weg zu meinem ersten Marathon
20.4.2009 von Tid.
….. die Zwangspause kann ich nutzen und Geschichten aus der guten(?) alten Zeit erzählen ;-) .Nur wie fange ich mit den ollen Kamellen an ? Na klar ganz früh…….….
…. dauerte von der fünften Klasse bis zu meinem 30. Lebensjahr, also ganz schön lange.
In meiner Kindheit/Jugend war ich eigentlich immer draußen, auf dem Rad, zu Fuß, im Wald und auf den Feldern unterwegs. Auch an lange Fußmärsche, durch den Schnee zum nächsten Rodelplatz (min. eine Stunde), kann ich mich erinnern.
In der fünften Klasse, das war damals die Förderstufe (5-6 Klasse), hatten wir zum erstmals richtigen Sportunterricht. Unser Klassenlehrer war auch Sportlehrer und so ein richtiges sportlichen Multitalent (Handballtrainer, Tennislehrer- und Trainer, Surfer (damals)).Bei den Bundesjugendspielen war ich nie schnell, ich hasste die kurzen Sprints (50m dann 100m ?) . Meine erste Lauferinnerung waren zwei Runden, während des Sportunterrichtes, um den Hartplatz, da wurde ich zweiter. Da ich eher zu den körperlich “Schwächeren” zählte bedeutet mir das umso mehr, zumal die “Starken” schon nach der ersten Runde abbauten. Donald der erster wurde, gehörte auch nicht zu der Truppe der “Starken”. Das war mein erstes bewusstes Lauferlebniss. Irgendwann in diesen Jahren landete ich für eine kurze Zeit mal beim LAZ, dort versuchten wir die komplette Bandbreite der Leichtathletik, vom Sperrwurf (klappte nicht), über Weitsprung, Hürdenlauf, Hochsprung (ich war zwar nicht besonders groß, sprang aber dafür ganz schön hoch) und die Läufe. Wie es dazu kam das ich dann bei der 4*400, oder 4 * 800m Staffel landete, verliert sich im Nebel der Zeit. Ich erinnere mich hier nur an einen Wettkampf, es könnte auch sein, das dies der einzige war den ich machte. Als Schlussläufer ging ich auf die Strecke, als die anderen Mannschaften schon im Ziel waren. An mir lag es nicht….. .
Dann betrieb ich bis nach dem die Ballsportarten Handball, Basketball ,im Verein. Von Fußball habe ich nie viel gehalten. Gelaufen war ich immer “irgendwie” ein bisschen. Hier erinnere ich mich zu dunkel, an Läufe vor den Bundesjugendspielen. Als Klasse des Schulsportkoordinators waren wir immer für den Aufbau der Bundesjugendspiele und Kreisschulmeisterschaften zuständig. Die kleine Orga-Kerntruppe lief dann immer vorher in der Morgendämmerung, das dazu der erste Sieger des Hartplatzlaufes dazugehörte, ist selbstverständlich. Während meiner Abizeit kam das joggen auf, meine “Lauferei” bekam nun einen neuen Namen und wurde “hipper”. Dadurch lief ich aber zumindest regelmäßiger (2-3 Mal die Woche). Die Strecke war aus heutiger Sicht erschreckend kurz, drei bis sieben Kilometer. Trotzdem war das damals was zum angeben. Der nächste Schritt zum Marathon, begann mit meiner Ausbildung in Frankfurt. Es gab eine jährliche Sportveranstaltung zwischen den verschiedenen Rechenzentren bei denen ich mitmachte. Mit einem drei bis fünf Kilometerlauf, hier muss ich mal meine Unterlagen durchsehen, da gibt es ein paar interessante Ergebnisse. Mein Ausbilder lief Marathon und später machte er auch Triathlon, dann war es auch nicht mehr weit über eine Wette zum Marathon zu kommen. Dazu gibt es einen weiteren Blogeintrag.
Diesen Eintrag drucken
was soll man machen……..
8.4.2009 von Tid.
Ich habe die beste aller Wintervorbereitungen hinter mir, selbst lange Läufe über zwei Stunden in klirrender Kälte (-18 Grad), konnten mich nicht schrecken. Auch der Verzicht auf den Alkohol machte mir nichts aus. Die Marathontraining war zwar anstrengend, aber hat sehr viel Spaß gebracht. Den ganzen Winter war ich nie,nie,nie krank, obwohl alles um mich herum darnieder lag und nun das.
In den letzten zwei Wochen brach aufgrund meiner Dienstreisen, der gewohnte Rhythmus von Arbeit, Training und viel Schlaf, auseinander.
Zweimal war ich in Hamburg. jeweils stundenlang im klimatisierten ICE hin und zurück. Das eine Mal sogar an einem Tag. Aber irgendwie muß ja auch die Kohle ins Haus. Letzte Woche, die erste Frühlingswoche nach dem langen Winter war ich extrem vorsichtig. Obwohl alle kurz rumliefen und auch trainierten, hatte ich immer lange Teile und Weste an. Im ICE immer den Fleece drüber, denn ich wollte nicht auf der Zielgeraden krank werden. Es hat nix genützt !!! Merde. Da Sonntags der 25er geplant war und die Woche mit der Hamburg Dienstreise gebrochen war, stand sowieso nicht viel Training auf dem Zettel. Allerdings merkte ich am Dienstag schon, das was nicht stimmte. Aber nach der 14er Runde fühlte ich mich wieder fit. So richtig raus kam das ganze Freitagnacht, da wachte ich mit Halsweh und Ohrenschmerzen auf.
Auch hatte ich die ganze Woche sehr schlecht geschlafen. Der Rest von diesem Wochenende steht im vorhergehenden Blogeintrag.
Ich hatte jeden Tag die Hoffnung das es besser werden würde, das Gegenteil trat aber ein. Heute habe ich überhaupt keine Stimme mehr, die Ohren pfeifen und die Nase läuft. Ich muß Ostern zur Regeneration nutzen.
Tja, aber nun zum wesentlichen, was mache ich mit Hamburg ? Sieht düster aus.
Letzte Woche wegen dem geplanten 25er Wettkampf und der DR kaum Training, dann kein Wettkampf und seitdem kein Kilometer trainiert.
Jetzt geht es mir immer noch nicht besser, eher schlechter und ich gehe mal davon aus das, das ich bis mindestens Ostern brauchen werde. Dann bin ich schon eineinhalb Wochen vor Hamburg. Ich glaube nicht, das dies Sinn macht. Die 42 Kilometer möchte ich nicht “nur” so laufen, sondern meine Bestzeit angreifen. Es gibt aber noch einige Marathons, die in den Wochen nach Hamburg starten. Ob wir trotzdem nach Hamburg fahren (Bahnfahrkarten, Zimmerreservierung), weiß ich noch nicht ob ich mir Hamburg antue, wenn ich nicht laufen werde. Sowas wie auf der Hälfte aussteigen, oder einen 30er Trainingslauf will ich auf keinen Fall machen.
Problematisch ist auch, das die Wochenenden nachdem HH- Marathon verplant waren/sind. Ich ging ja immer davon aus, das alles klappt.
Da wird es mit dem Training schwierig, aber da ist noch Zeit.
Diesen Eintrag drucken
Vernunft - oder warum kein Eintrag zu den 25 km im Seligenstadt
5.4.2009 von Tid.
Tja, hier sollte jetzt ein toller Laufbericht über meine geliebten 25km, am besten noch mit Bestzeit stehen. Statt im Auto auf dem Weg nach Seligenstadt, sitze ich hier und tippe diese Zeilen.
Hm, ohne groß rum zu jammern…. die ganze Woche hatte ich unterschwellig schon Probleme, leichtes Halskratzen, Schlaffheit, niesen und ….. . Die langen Zugfahten im klimatisierten ICE nach Hamburg und zurück, trugen ihr übrigens dazu bin. Trotzdem pendelte sich immer wieder ein. So konnte ich die wenigen Laufeinheiten in dieser Woche ohne Probleme absolvieren. Nur gestern klappte dies nicht. Hinzu kam das ich von letzten Sonntag bis Donnerstag an, sehr schlecht, bzw. kaum geschlafen habe. Wahrscheinlich hängt das aber alles zusammen.
Langer Vorlauf, kurze Erkenntnis - am Freitagabend fing die Schlappheit an. Ich spüre eine “Erkältung/Erkrankung” immer zuerst an den Augen, die unter der Kontaktlinsen anfangen zu brennen. Dann schmerzt der Rücken und ich werde Schlapp.
Gestern früh fühlte ich mich wie durch die Mangel gedreht, trotzdem versuchte ich mich, wie geplant 30 Minuten locker einzulaufen. Gefühlt war das ein dreistunden Lauf und ich war ko. Den ganzen Resttag lief ich rum wie Falschgeld. Trotzdem bereitete ich alles für den heutigen Lauf vor. In der Nacht schwitzte ich ordentlich und ich fühlte mich besser, so gut das ich um 6:00 Uhr in der Küche stand und frühstückte. Nach dem ersten Kaffee checkte ich das “System” und stellte fest das ich zwar fitter war, aber noch nicht fit genug um 25 Kilometer im Wettkampftempo zu laufen.
Was ist das Ziel fragte ich mich ? Die 25 Kilometer oder der Marathon in Hamburg ? Natürlich der Marathon in Hamburg, wäre ich heute gestartet, bin ich mir ziemlich sicher, das ich über Ostern “flachgelegen” hätte.
Ist zwar bescheiden, zumal “ohne” die Erkältung, meine Bestzeit von 2007 wahrscheinlich erreichbar gewesen wäre, aber dann doch lieber die Marathonbestzeit in HH knacken.
Steffen habe ich gerade abgesagt, wir wechseln uns in Seligenstadt scheinbar ab.
Mal sehen wie es weitergeht, vielleicht jogge ich heute noch eine Runde in der Sonne, morgen Massage und dann kann ich hoffentlich wieder loslegen. Am Ostermontag ist der Osterlauf in Jügesheim (25km) den ich schon immer mal laufen wollte, mal sehen was das Klemmbrett zu dem ganzen meint.
Diesen Eintrag drucken
Trainingsrekorde….
1.4.2009 von Tid.
der März endet mit meinem absoluten Kilometerhighscore.
328,4km und das ohne ganz lange Läufe und der ruhigen 10er Woche.
Auf dem zweiten Platz steht der September 2006 mit 323,3km und Bronze erhält der März 2007 313km -> (den nachfolgenden Seligenstädter 25er lief ich in Bestzeit, wenn das kein Omen isr).
Diesen Eintrag drucken
Schneller Zehner in Rodenbach
22.3.2009 von Tid.
Ich hätte ganz viele Ausreden für einen schlechten Lauf gehabt, aber die brauche ich heute nicht
anzuführen.
Bianca war zu Besuch und deshalb musste ich heute früh etwas “vorsichtiger” zur Sache gehen. Ich habe also nicht lange rumgesucht sondern alles (Klamotten und Ausrüstung) in die Tasche geworfen, das hätte auch für das Brüder-Grimm-Lauf Wochenende gereicht.
Nach den stressigen zwei Tagen erwartete ich gar nix. Das Klemmbrett gab 4:40 - 4:30 vor, am Anfang der Woche erschien mir das noch sooo langsam, jetzt war ich froh, das ich nicht schneller laufen sollte/musste.
Wie immer war ich viel zu früh da, aber ich hasse es dann in Hektik an den Start zu gehen. Die regionale und überregionale Läuferprominenz traf nach und nach ein. Der Streckenrekord der Frauen sollte heute geknackt werden (irgendwas 35:xx). Mit Peter lief ich mich dann in Ruhe ein, wir folgten der ersten (kleinen) Runde der Strecke (drei Kilometer). Das kam mir vielleicht lange vor…… .
Dann der Start, völlig unspektakulär, kein anzählen nix, plötzlich der Startschuss und los ging es. Es dauerte ein paar Sekunden bis ich dann über die Startlinie lief, hier zählt nur BRUTTO
! Noch war es sehr eng und es dauert bis zum zweiten Kilometer, bis das Feld freier wurde. Den ersten Kilometer überquerte ich dem engen Feld geschuldet, bei 4:39, also alles nach Plan aber den inneren Ansprüchen nach VIEL zu langsam. So ab Kilometer zwei lief Jürgen (Gymnastik und Iris Sonntagslaufgruppe) vor/neben mir. Ich machte mir keine Hoffnung das ich lange in seiner Nähe bleiben könnte. Die erste kurze Runde war bei Kilometer drei abgeschlossen (4:39, 4:23, 4:31) und ich kam ins rollen. Der Puls blieb erstaunlich niedrig (151 - 153) und ich überlegte was ich tun sollte. Jürgen war jetzt einige Schritte vor mir, er zog etwas an. Den vierten Kilometer blieb ich dran (4:22) und merkte das da was gehen könnte. Bei viereinhalb beschloss ich die Sache in die Hand zu nehmen und beschleunigte um an Jürgen heran zu laufen. Bei Kilometer fünf (4:21) stand Harry Arndt das alte Ultra-Urgestein und gab die Zeiten durch (22:20). Ich bedankte ich mich bei Jürgen fürs “ziehen” und beschleunigte weiter. Es “lief” heute viel zu einfach. Ich laufe eh nicht viele “Zehner” und die bisherigen waren meist so das ich ab Kilometer sechs oder schon früher BEISSEN musste. Heute war es umgekehrt, ich konnte immer schneller. Den sechsten Kilometer lief ich in 4:20, immer einer Tick schneller…. . Dabei wartete ich auf den “Einbruch”, aber nix da. Es machte immer mehr Spaß zumal ich mehr Leute überholen konnte, denen es so wie mir bei meinen bisherigen Zehnern erging. Vor mir hatte ich zwei, drei Läufer mit denen ich auf die letzten langen Geraden ging. Der siebte Kilometer flog dann in 4:16 vorbei, Die letzten drei Kilometer lagen noch vor uns. Die Anstrengung stieg etwas an, aber die Strecke ist einfach unheimlich schnell. Statt dem üblichen Tunnelblick konnte ich heute den Lauf genießen.
Interessanterweise war mir die Endzeit völlig egal, beim abdrücken schaute ich nur auf die Kilometerzeit und lief einfach weiter. Überholen, überholen…. die beiden die ich im Blick hatte, tankten sich genauso weiter durch das Feld. Der Kilometer acht nahte in 4:15 und immer noch kein Einbruch
.So langsam wurde mir das unheimlich, “seit wann macht mir ein Zehner Spaß ?”. Selbst über meine Bestzeit 42:53 konnte ich mich damals nicht freuen, das war so ein K(r)ampf, aber weiter bis ins Ziel. Von den beiden Läufern war nur noch einer übrig, also noch einen Tick schneller, den neunten Kilometer erreichte ich nach 4:13. Viel schneller ging nicht mehr, den letzten der Gruppe überholte ich kurz nach dem neunten Kilometer und nun versuchte ich noch ein paar Platzierungen gut zu machen. Zwei, drei Läufer konnte ich noch kriegen, aber nach der Kurve (250m bis zum Ziel) beschloss ich jetzt keinen Krieg mehr bis zum “Messer” anzuzetteln. Ich reihte mich ein und lief das Teil mit ‘nem fetten Grinsen zu Ende. Der Puls ging zwar noch etwas höher, aber der letzte Kilometer war auch nochmal schneller als die vorigen, 4:11.
Das Ziel in 43:36 (inoffiziell) erreicht , irre ich war überhaupt nicht kaputt und das bei ‘nem Zehner.
Fazit:
Alles richtig gemacht, ab dem dritten Kilometer immer schneller geworden, die zweite Hälfte in einer Minute schneller als die erste Hälfte ! Einziger Wermutstropfen, hier wäre eine Bestzeit “drin” gewesen, aber das war gar nicht geplant. Egal gefühlt was es der beste Zehner, kein Schmerz, kein Kampf.
Mit der RunFun-Truppe lief ich noch die kleine Runde aus und dann heim zum frühstücken.
| Kilometer |
Zwischenzeit |
HF |
Max |
Drs |
Min |
|
| 1. |
00:04:39,80 |
149 |
151 |
141 |
88 |
|
| 2. |
00:04:23,70 |
153 |
153 |
152 |
150 |
|
| 3. |
00:04:31,10 |
151 |
153 |
152 |
149 |
|
| 4. |
00:04:22,80 |
151 |
155 |
151 |
148 |
|
| 5. |
00:04:21,00 |
151 |
153 |
152 |
151 |
00:22:18,40 |
| 6. |
00:04:20,80 |
157 |
157 |
154 |
151 |
|
| 7. |
00:04:16,90 |
164 |
164 |
157 |
153 |
|
| 8. |
00:04:15,70 |
160 |
168 |
161 |
153 |
|
| 9. |
00:04:13,40 |
171 |
175 |
170 |
160 |
|
| 10. |
00:04:11,30 |
174 |
174 |
168 |
159 |
00:21:18,10 |
|
|
|
|
|
|
|
|
00:43:36,50 |
|
|
|
|
|
Technische Daten: 10 Kilometer - offizielle Zeit 00:43:38 - (4:22′) - Gesamtplatz 171. -(m/w) 151 - AK33 - 155 AVG - 175 Maxpuls
Äh, jetzt bin ich doch mal erstaunt (Forschungsarbeit 10er Ergebnisse suchen, mein Trainingsauszeichnungsprogramm gibt alle Wettkämpfe “ausser” 10er raus =Schikane, keine Ahnung warum), war mein zweitbestes 10er Ergebnis ! Die Bestzeit lief ich damals nicht aus dem Marathontraining heraus, sondern in Vorbereitung auf den BGL (da trainere ein höheres Tempo).
Diesen Eintrag drucken
Langer Lauf
15.2.2009 von Tid.
Den ganzen Winter habe ich die langen Läufe mit den Run-Fun’ern gelaufen, heute mußte ich mich alleine aufraffen. Die sind ja alle in Andalusien. Klemmbrett: 25km in 5:45 - 5:50 Schnitt. Ich war mir nicht sicher wo ich laufen sollte. Heute Nacht waren es -10 Grad, da konnte ich den Wald streichen. Hartgefrorener Eis- Schneematsch sind für die Distanz nicht unbedingt optimal. Mir tat heute morgen alles weh, die Beine waren steif. Der gestrige Tiefschneelauf hat doch ziemlich Kraft gekostet. Losgelaufen bin ich bei -8 Grad da der Wald gestrichen war, versuchte ich es auf dem R3. Ich hoffte, das der nicht mehr überflutet sein würde. Es fiel mir sehr schwer, aber was sollte es. Der Weg war teilweise vereist und zweimal hätte es mich fast hingehauen. Glücklicherweise war der Weg nicht mehr überflutet, also konnte ich mich auf den Weg nach Bad Orb machen. Ab dem Wendepunkt (KM13 - Ortsschild Bad Orb) lief es besser, ich konnte das Tempo etwas steigern. Zurück durch das kurze Waldstück wieder auf den R3, ab jetzt konnte ich die Kilometer zählen. Bis auf die letzten vier Kilometer war ich zufrieden. Mittlerweile schmerzten wieder die Füße, irgendwie bin ich nicht kompatibel zu den nikes. Wieder eine fette Blase an der linken Ferse, am rechten Fuß fand ich später eine kleinere Blase. Die letzten Kilometer waren mehr als anstrengend. Ein paar Sprints kurz vor dem Schluß konnte ich noch machen, aber ich war fertig. Siebzig Kilometer in der Wetterkapriolenwoche waren kein Spaß……
!
Diesen Eintrag drucken
Winterintervalle
14.2.2009 von Tid.
Lange keinen Eintrag mehr gemacht….. , das ist natürlich unverzeihlich. Der FFM-Marathonbericht ist lang, lang, lang und darüber habe ich die Lust das zu veröffentlichen etwas verloren. Kommt aber in Kürze versprochen, genauso folgt eine Zusammenfassung des sehr schönen Wintertrainings.
Jetzt aber los, die Mission Hamburg hat begonnen. Nach unserem Kurzurlaub auf Teneriffa, mußte ich mich erstmal wieder ans Wetter und das Laufen im Dunkeln gewöhnen, besonders mit der Dunkelheit habe ich momentan meine Probleme (Tempo halten) .
Diese Woche war es völlig verrückt. Beim Dienstagslauftreff sagte keiner ab, draußen tobte ein Schneeregensturm, aber ich bin trotzdem hin. Man sah kaum was aufgrund des dichten Schneeregentreibens. Kalt war es nicht, nur sehr feucht. Der Schneematsch lies das Wasser nicht abfliessen und so rannten wir durch fast knöchelhohen Wassermatsch, der nur so spritze. Nach einem Kilometer hatten wir triefnasse Füße, in Höhe des Jagdhauses beschlossen wir direkt nach Lanzingen zu laufen und damit dreieinhalb bis vier Kilometer abzukürzen. So ein Irrsinn, aber immer hin können wir ejtzt behaupten dabei gewesen zu sein. Knapp acht Kilometer durchs Wetterchaos.
Mittwochs hatte ich Fahrtspiel auf dem Programm, immer eine Minute schnell und dann drei Minuten langsamer Dauerlauf. Das Wetter war etwas besser , zumindest schneite/regnete es beim loslaufen nicht. Nach dem einlaufen begann ich mit dem Fahrtspiel. Doch der R3 war überflutet, so das ich nur auf einem kurzen Stück ( 1,5km) hin- und herlaufen konnte. Der Wind wurde stärker und trieb mir den aufkommenden Schneefall ins Gesicht. Ich fand an dem Abend überhaupt keinen Rhythmus und war nicht sehr zufrieden. Zusätzlich verursachten mir die neuen Schuhe (nike structure) schöne Blasen… .
Der gestrige Freitag ist der Grund dafür das ich wieder blogge. Ich war den ganzen Tag ziemlich groogy, in der Firma herrscht aufgrund der wirtschaftlichen Unsicherheit, eine lähmende Stimmung. Völlig müde, frustiert und verkrampft kam ich nach Hause. Der Gedanke an die ersten Intervalle in der noch jungen Saison taten ihr übriges. Egal Laufschuhe an und raus. Das Wetter war genauso wenig einladend wie die Tage zuvor. Wie immer schleppte ich mich über die Einlaufstrecke und dann ging es los. Auf dem Klemmbrett standen 12 Intervalle á 500m, die ich in 2:15 - 2:20 laufen sollte, dann immer 1:30 Pause.
Ich lief mit dem Gedanken los, das ich momentan sowieso Schwierigkeiten das Tempo gleichmäßig zu halten. Aber wie so oft bei Intervallen, es wurde ganz anderes als erwartet: 2:10, 2:09, mal 2:14, 2:09 usw… das Wintertraining zeigt also seine Wirkung. Ab dem fünften Intervall “lief” es richtig gut/einfach. Zwar wurde das Wetter immer schlechter (Schneeregengestöber) und ich mußte mich beim Lauf sehr konzentrieren, da die einzige Stelle die vereist/verschneematscht war, natürlich in der Kurven lag. Auch verklebte mir der Schnee immer mehr die Brille. Aber mein Kopf wurde frei, die Muskeln auch und es machte richtig Spass. Ich weiß es klingt seltsam oder je nach Standpunkt völlig bescheuert in der Dunkelheit bei Schneegestöber Intervalle zulaufen, aber danach ging es mir richtig GUT ! Laufen ist TOLL für Seele und Körper !
Heute war wie die Samstagsgymnastik; Iris quälte uns noch mal ordentlich da nächste Woche keine Gym stattfindet. Die Run-Fun-Truppe ist im Trainingslager in Andalusien - Neid. Aber wir waren ja erst in Teneriffa. Der Lauftreff heute Miattg war irre, es hatte nach meinen gestrigen Intervallen die ganze Nacht gescheit. Hier im Tal geschmolzen, aber oben auf der Breitenbornberhöhe, lagen 20 - 30 cm Neuschnee. Das war zwar anstrengend, im Wald durch den Tiefschnee zu laufen, aber mit der Sonne war einfach wunderbar. Trotzdem der schwierigen Bedingungen waren wir nicht so langsam auf den 10km.
Morgen habe ich 25 Kilometer auf dem Programm, allerdings habe ich keine Idee wo ich die laufen werde. Der R3 ist wahrscheinlich noch überflutet und 25km durch dem verschneiten Wald…. mal sehen. Heute Nacht friert das ganze bei -10 Grad fest.
keep on runing
Diesen Eintrag drucken
FFM Marathon, der Lauf und so …..
26.10.2008 von Tid.
Vorspiel:
Mit etwas Abstand darüber zu schreiben erspart zwar das hochkochen der Emotionen, aber je länger es her ist desto schwieriger wird es. Ich hatte wirklich keine Zeit bzw. Muse darüber zu schreiben. Jetzt habe ich mich entschlossen das endlich nachzuholen.
Vor dem Marathon habe ich immer Bammel, egal welche Zeit ich anstrebe und wie gut bzw. wie schlecht ich vorbereitet bin. Die zwei Wochen nach Offenbach wurden lang. Auf der einen Seite war ich super entspannt nachdem der Lauf in Offenbach so gut funktioniert hatte, aber auf der anderen Seite wußte ich das ich mich dabei verkühlt hatte. Viel Zink, Vitamin C und ein sehr lockeres Trainingsprogramm hielten mich fit. Ich hatte zwar schwere Beine, aber ich dachte das sind die üblichen Probleme kurz vor Marathon wenn das Training runtergefahren wird.
Die letzte Woche drehte sich alles um die Frage wie schnell ich das ganze angehen würde. Von Seiten des Klemmbrettes kam nichts, trotz mehrfacher Nachfrage ….. . Dazu später mehr.
Ansonsten lief alles nach Plan, der Freitag auf der Messe war entspannend. Ich war nur kurz da, holte meinen Kram ab und schlenderte durch die Stände. Beim fünften Mal in Folge konnte ich hier nichts mehr neues entdecken, zumal mein Lieblingsschuh (Elixir 3) nur eine neue Farbe bekommen hatte. Am Polarstand lies ich ein paar Uhren für Johanna aufarbeiten und das war es dann. Danach schnell ins Laufwerk um die Uhren abzugeben und die Vorräte für Sonntag aufzufüllen (Gels).
Julia wartete schon da wir noch einen gemeinsamen Termin bei Lydia hatten, ich zur Vormarathonmassage und Jule wegen Ihrer Rückenprobleme.
Der Samstag verlief auch ruhig, am morgen machte ich noch eine kurze Einheit, die ich wieder mit schweren Beinen absolvierte. Immer noch keine Nachricht vom Trainer….. . Nachmittags war ich noch zum Kuchenfuttern beim Lauftreff. Danach business as usual, Nudeln, Beruhigungsbier und die Zeitumstellung. Zum ersten Mal war mir gelungen so ziemlich alles im Vorfeld zu packen und zu sortieren. Der Marathon konnte also kommen. Da um 22:00 Uhr immer noch nix vom Klemmbrett zu hören war, blieb ich bei meinem schon gefassten Beschluß den Marathon im gleichen Tempo wie den halben in Offenbach anzugehen. Wenn alles klappt würde ich um die 3:2x und unter den 3:26 im Ziel sein.
Lauf:
Früh morgens immer noch nix vom Trainer, egal laufen muß eh ich. Jule und ich fuhren mit dem 7:53. Am Bahnhof hatte sich schon die übliche Läuferschar aus dem Kinzigtal versammelt, der ganze Zug platzte auf dem Weg nach FFM aus allen Nähten.
Mir war kühl und so startet ich nicht wie sonst im Trikot sondern zog noch ein Kurzarmunterhemd drunter. In Gelnhausen war es merklich wärmer gewesen. So jetzt noch in den Startblock, diesmal weiter vorne im Block, einordnen und auf den Start warten.
Endlich ging es los…… . Es lief wie am Schnürchen, diesmal keine Probleme mit Rhythmus, Tempo halten, Schmerzen auf den ersten Kilometern… . Eigentlich schon zu gut, auf der neuen Strecke ging es nach Bockenheim und irgendwann sah ich überraschenderweise Jule und Beate. So bei Kilometer 7 überholte mich Wolfgang mit den Worten “wo bist Du denn gestartet ?”, er hatte wohl nicht gedacht so lange zu brauchen um mich zu kriegen. Weiter durch die Stadt über den Main, wo dieses Bild entstand.

Auf dem neuen der Stück Strecke am Sachsenhäuser Ufer hielt ich es nicht mehr aus. Ich mußte dringend mal Wasser lassen. Das war ungewöhnlich, ist mir jetzt erst zum zweiten Mal bei einem Wettkampf passiert. Das Wasser lief und lief….. 40 Sekunden lang. Das war wohl der feuchten Kühle geschuldet. Weiter ging es Richtung Niederrad und dann durch Alt-Niederrad, dieses Stück hatte mir schon im letzten Jahr gut gefallen, kleine Stimmungsnester im alten Ortskern. Dann auf die lange Gerade Richtung Schwanheim, vorbei an der malerischen Kläranlage. Auf diesem Stück bemerkte ich erstmals den kühlen Wind der uns entgegen blies. Das mochte ich gar nicht, ich bin zwar nicht so verfroren, aber diese feuchte Kühle machte mir zu schaffen. Den Halbmarathon erreichte ich in 1:41:57 ! Dann über die Schwanheimerbrücke an deren Ende die TFGler standen. Diesmal streichelte ich sogar Cora
. Bei der Höchstrunde wurde mir schon klar, das es mit der Kraft sehr eng werden würde. An der S-Bahn in Nied standen Jule und Ati, ich war glücklich die beiden zu sehen und verweilte einen Moment. Dabei überholte mich Andreas, der die 3:30 knacken wollte (schaffte er mit 3:28 oder 3:29). Ich versuchte ihn im Blick zu behalten, aber mir war klar das, das Rennen um die Bestzeit für mich “gelaufen” war. Kurz vorm langen Handtuch, der Mainzer Landstrasse stand nochmal die TFG-Trupp, quasi als “Long Goodbye”. Hier überholten mich etliche Läufer. Dabei wurde ich aufgrund des Laufwerkersshirts mehrfach angesprochen (”schöne Grüsse an Johanna usw..) . So langsam lief ich im Tunnel, die Kilometerzeiten waren schon > 5:00 und das laufen wurde zum mentalen rumschleppen. An der Galluswarte standen nochmals die TFGler, die wollten heute wohl alle Sightseeing Rekorde brechen.
Endlich Richtung Innenstadt, aber die Meter zwischen der Galluswarte und der Verpflegungsstation Frankenallee/Europaallee, waren die längsten bei diesem Marathon.Ich lies es auslaufen, die Bestzeit war schon ausser Reichweite und ob ich nun um die 3:30 oder 3:40, war egal. Die 3:31 hatte ich im Frühjahr entspannt erreicht. Also die letzten Runden (Brummkreisel) durch die Innenstadt. Ich wurde lockerer und sah noch ganz gut aus. Aber innen drin sieht sich der Läufer meist ganz anders
. An der Strecke standen dann noch (Roy, die Laufwerker, die Rekordhalter TFG, Volker und Ati/Jule).
Dann der Einlauf in der Festhalle, ich persönlich finde das so toll dann wieder auch nicht, da man in der Halle seine Lieben überhaupt nicht sieht. Jule und Ati standen wie meistens kurz vorm Eingang (viel besser).
Nachspiel:
Der Rest ist schnell erzählt. Duschen, dabei habe Norbert getroffen der eine sehr gute Zeit gelaufen ist und danach war ich etwas von der Rolle. Ich versuchte krampfhaft Jule anzurufen (Treffpunkt) damit wir nach Hause konnten. Ich Idiot rief nicht auf dem Handy sondern bei uns zu Hause an (!). Ich wurde noch wütendender. Im Grunde war ich nur sauer auf mich selbst aber das wollte ich zu dem Zeitpunkt nicht wahr haben. Nach Hause, der Zug in Kinzigtal ist wie auf dem Hinweg, voller Marathonis. In Gelnhausen war es dann viel wärmer als in der “großen” Stadt. Später rief mich noch mein Klemmbretttrainer an und entschuldigte sich das ich vergessen “wurde”. Ist zwar bescheurt gewesen, besonders der Kommentar “das hatte sich im Training abgezeichnet” , schön das ich das danach erfahren durfte, aber trotzdem ist das mein Ding gewesen.
Technische Daten: Marathon - 03:38:43 - (5:11′) - Gesamtplatz 3245 - AK811 - 151 AVG - 165 Maxpuls